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DDW-Group
IT Infrastruktur IT Service Management Software-
entwicklung
Case Study – Fachbereich IT Infrastruktur – Projekt "DFSR-Replikation"
Kunde
Ein Unternehmen der Luftfahrt; in diesem Projektumfeld waren ca. 8.000 Anwender an mehreren Standorten als Kunden eingebunden.
Ausgangssituation
Die Clientinstallation in den deutschen Standorten erfolgt automatisiert. Alle relevanten Daten die für Grundinstallationen, Installation zusätzlicher Software und die Verrechnung benötigt werden, sind in einer zentralen Konfigurationsdatenbank abgelegt. Diese wiederum greift mittels eines DFS-Pfades auf Distributions-Server zu, die die Installationsquellen mit einem Datenvolumen von ca. 750 Gigabyte vorhalten. Die Daten werden parallel in mehreren Standorten vorgehalten um u.a. eine gewisse Unabhängigkeit von den WAN-Leitungen zur erreichen.
Problem
Die Datenreplikation der Verzeichnisse zwischen den verschiedenen Standorten wurde bisher mit mehreren Robocopy-Jobs, die zeitgesteuert über Nacht von einem Scheduling-Server gestartet wurden, erledigt. Aufgrund der immer größer werdenden Datenmengen konnte diese Replikation häufig in dem vorgegebenen Zeitfenster nicht mehr abgeschlossen werden. Dadurch gab es bei den einzelnen Datenbeständen immer mehr Inkonsistenzen, die letztendlich nicht mehr automatisiert zusammengeführt werden konnten und somit zu Fehlfunktionen in den Installationen führten. Ebenso war die Dokumentation innerhalb der Konfigurationsdatenbank über verwendete Lizenzen nicht mehr verlässlich, womit auch die Verrechnung an die Abteilungen nicht mehr korrekt funktionierte. Die Einhaltung von SLAs war bedroht.
Lösung
Es wurde der DFS-Replikations-Service (Distributed File System Replication, DFSR) von Windows Server 2003 R2, der die Remotedifferenzialkomprimierung (Remote Differential Compression, RDC) verwendet, eingeführt. Upgrades der betroffenen Windows Server 2003 (Enterprise und Standard) auf die jeweilige R2 Version und Installation des DFS-R Services mit allen erforderlichen Updates wurden vorgenommen. Einheitliche Ports wurden festgelegt und an den entsprechenden Firewalls freigeschalten, die Stagingordner angepasst, die zu verwendende Bandbreite eingeschränkt und die Administrationsberechtigungen auf einen eingeschränkten Personenkreis delegiert.
Fazit
Mit Einsatz des in Microsoft Windows Server 2003 R2 integrierten DFSR Service konnten die benötigten Daten wieder zeitnah allen Standorten zur Verfügung gestellt werden und es konnte ein kostenintensiver Ausbau der bestehenden WAN-Verbindungen aufgrund der niedrigeren Bandbreitennutzung vermieden werden. Da bei der Aktualität der zur Verfügung stehenden Informationen eine Verbesserung erzielt werden konnte, ergab sich als Konsequenz daraus ein verbessertes Installations- und Softwareverteilungsmanagement.
 
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